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Rahmenbedingungen

Einkommensteuertarif:

Einkommen Steuer Durchschnittssteuersatz Grenzsteuersatz  
bis 10.000 0 0% 0%  
bei 25.000 5.750 23% 38,33% (ab 10.000)
bei 51.000 17.085 33,50% 43,6% (ab 25.000)
über 51.000 50%  

Körperschaftsteuertarif: 25%
Seit 2005 ist keine Übertragung von stillen Reserven mehr möglich, aber Zinsen für Fremdfinanzierung sind bei Beteiligungserwerb steuerlich absetzbar.
Es gibt eine Einführung einer neuen Gruppenbesteuerung, damit Gewinn- und Verlustausgleich innerhalb der Gruppe und Firmenwertabschreibung bei Neuanschaffung von Beteiligungen.

Für natürliche Personen (Einzelunternehmer und Mitunternehmer) gibt es ab Veranlagung 2004 eine Begünstigung für nicht entnommene Gewinne.

Eine Entscheidung für eine geeignete Rechtsform aus steuerlicher Sicht kann nur anhand einer detaillierten Planung und eines Steuerbelastungsvergleiches erstellt werden.
Die Vorteilhaftigkeit von GmbH zu Einzelunternehmen verändert sich mit der Variation der Ausschüttungsquote und der Inanspruchnahme der Begünstigung für nicht entnommene Gewinne.

Je nach Gewinnermittlungsart gibt es Unterschiede in der Besteuerung, sowie bei den steuerlichen Begünstigungen:

§4, Abs.1 Betriebsvermögensvergleich § 4, Abs. 3 Einnahmen-Ausgaben Rechnung § 5, Abs.1 Buchführungspflicht § 17 Pauschalierung
Voraussetzungen UGB Land- und Forstwirte, wenn steuerliche Buchführungsgrenzen überschritten.
Umsatz > 400.000
Einheitswert > 150.000
Gewerbebetriebe, die Umsatzgrenzen gem. UGB nicht überschreiten (freiwillig)
Gewerbebetriebe, die Umsatzgrenzen gem. UGB nicht überschreiten
Land- und Forstwirte, wenn steuerliche Buchführungsgrenzen nicht überschritten
Gewerbebetriebe, wenn Umsatzgrenzen gem. UGB überschritten
Umsatz > 400.000 (2x)
Umsatz > 600.000 (1x)
Freiwillig für buchführungspflichtige Betriebe vor 1.1.2007
Gewerbebetriebe, die Umsatzgrenzen gem. UGB nicht überschreiten
Land- und Forstwirte, wenn steuerliche Buchführungsgrenzen nicht überschritten
Methodik der Gewinnermittlung Gewinn wird nach SOLL-Grundsätzen ermittelt, alle Rechnungen sind sofort zu erfassen; Vorräte sind zu aktivieren Gewinn wird nach IST-Grundsätzen ermittelt; die Rechnungen sind nur bei tatsächlich erfolgter Zahlung zu erfassen; Vorräte sind nicht zu aktivieren Gewinn wird nach SOLL-Grundsätzen ermittelt; zusätzlich zu Spalte 1 sind hier auch Wertänderungen von Grund und Boden zu berücksichtigen Gewinn sowohl nach § 4/1 als auch § 4/3 – Grundsätzern; verschiedene Pauschalierungen
Verlustvortrag Ja ab 2007 nicht nur Anlaufverluste der ersten 3 Jahre, sondern auch generell Verluste der vorangegangenen 3 Jahre Ja Nein
Mögl. Steuerbegünstigungen Investitionen in Forschungstätigkeit

Investitionen in Humankapital ( Externer, Interner Bildungsfreibetrag, Bildungsprämie, Lehrlingsfreibetrag, Lehrlingsausbildungsprämie)

Begünstigte Besteuerung nicht entnommener Gewinne für max. € 100.000,- des Eigenkapitalanstieges
Investitionen in Forschungstätigkeit

Investitionen in Humankapital ( Externer, Interner Bildungsfreibetrag, Bildungsprämie, Lehrlingsfreibetrag, Lehrlingsausbildungsprämie)

Freibetrag für investierte Gewinne (FBiG) 10% des Gewinnes bleiben steuerfrei, wenn dieser Betrag in begünstigtes Anlagevermögen investiert wird
Investitionen in Forschungstätigkeit

Investitionen in Humankapital ( Externer, Interner Bildungsfreibetrag, Bildungsprämie, Lehrlingsfreibetrag, Lehrlingsausbildungsprämie)
Investitionen in Forschungstätigkeit

Investitionen in Humankapital ( Externer, Interner Bildungsfreibetrag, Bildungsprämie, Lehrlingsfreibetrag, Lehrlingsausbildungsprämie)



Vergleiche:
Vergleich GmbH:EU, gleiche Gesamtbelastung
Steuerbelastungsvergleich EU 11a + Entnahme 50T€



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