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Private Vorsorgen Private Lebensversicherungen
In diesen Fällen werden die Prämien an Hand der gewünschten Leistung in Zusammenhang mit dem Alter und der statistischen Ablebenswahrscheinlichkeit (=Sterbetafeln“) errechnet.
Da generell auch ein Versicherungsschutz gewährt wird, erhöht sich die Prämie um einen Risikobestandteil.

Hier gibt es eine Vielzahl an Produkten, angefangen von der klassischen „Er- und Ablebensversicherung“, reinen Erlebensversicherungen, bis hin zu „fondsgebundenen Lebensversicherungen“ und reinen Pensionsversicherungen.
Die Prämien unterliegen einer Versicherungssteuer , die bei Einmalerlagszahlungen und Vertragslaufzeiten unter 10 Jahren 11%, bei einer Laufzeit ab 10 Jahren 4% beträgt.
Steuerlich absetzbar sind die Prämien nur im Rahmen der sogenannten „Topf-Sonderausgaben“, d.h. dass bis zu einem maximalen Prämienbetrag von EUR 2.920,-- ein Viertel davon das Einkommen mindert.
Erhöhte Beträge stehen für einen Alleinverdiener oder bei mindestens drei Kindern zu.
Beträgt das jährliche Einkommen mehr als EUR 36.400,-- vermindert sich dieses Viertel gleichmäßig bis es bei einem Einkommen von EUR 50.900,-- Null beträgt !

Bei ab 1.6. 1996 abgeschlossenen Verträgen müssen die Versicherungen darüber hinaus auf eine auf Lebensdauer zahlbare Rente lauten und bei Er- und Ablebensversicherungen gegen Einmalerlag eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren haben. Die ausgezahlte Rente ist erst dann steuerpflichtig, wenn die Summe der Renten den Wert der Versicherungssumme übersteigt (Rechtslage ab 1. Jänner 2004).

Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge
Diese neue seit 1.1.2003 bestehende Form der Pensionszusatzversicherung bietet steuerliche Anreize und wird staatlich gefördert.
Die steuerlichen Anreize liegen darin, dass keine Versicherungssteuer für die Prämien anfällt und dass die erzielten Erträge nicht der Kapitalertragsteuer unterliegen. Rentenzahlungen die auf die Beitragshöchstgrenze (siehe unten) zurückzuführen sind, sind steuerfrei.
Sollte der Anspruch auf Witwe/Witwer übergehen, ist dies von der Erbschaftssteuer befreit.
Die Geltendmachung von Sonderausgaben ist aber ausgeschlossen.

Die staatliche Prämie ist unterschiedlich hoch und bemisst sich mit einem Prozentsatz über der Sekundärmarktrendite (ähnlich dem Bausparmodell). In Anlehnung an den Beitragssatz zur „Abfertigung NEU“ wird maximal ein Betrag von 1,53% des 36fachen der Höchstbeitragsgrundlage zur SV gefördert.
2003 waren dies bei maximal EUR 1.851,-- und 9,5% 175,85
2004 werden die Beträge EUR 1.900,-- und 9%, somit die Prämie nur noch 171,-- betragen.
Allgemeine Voraussetzung der steuerfreien Prämie ist eine mindestens 10jährige Kapitalbindung.
In Hinblick auf die schwache Zinslandschaft und den eingebrochenen Aktienkursen ist bei diesem Modell noch interessant, dass es für die eingezahlten Beträge eine Kapitalgarantie gibt.

Pensionsvorsorge mit Immobilien
Diese Art wird bereits von eigenen Gesellschaften unter dem Titel „Vorsorgewohnung“ professionell vermarktet.

Bei diesen Modellen kauft man eine Eigentumswohnung. Der Verkäufer garantiert zumeist eine Mindestmiete und übernimmt – gegen eine Gebühr - auch die Verwaltung.
Steuerlich wird die Gestaltung so optimiert, dass in den ersten Jahren – unter Berücksichtigung der Fremdkapitalzinsen – ein Verlust entsteht, der mit anderen positiven Einkünften gegengerechnet werden kann.
Im Pensionsalter wird ein Gewinn aus der Vermietung anfallen, der zur weiteren Deckung des Lebensunterhaltes verwendet werden kann. (die durchschnittliche Rendite liegt bei ca 4%).
Steuerlich sind diese Gewinne allerdings mit dem allgemeinen Einkommensteuertarif (dzt. bis zu 50%) belastet.

Pensionsvorsorge mit Wertpapieren
Hier sind – noch viel mehr als in den anderen Vorsorgemodellen – das Anlageziel und die finanzielle Situation, sowie die Auflösungsmöglichkeiten der Anlageform zu berücksichtigen.
Darüber hinaus sind die Sicherheiten der jeweiligen Produkte (Rückfluss des eingesetzten Kapitals) und die Ertragschancen zu analysieren – in der Regel stehen sich diese beiden Punkte diametral gegenüber.

Es ergibt sich daher folgende Anlagepyramide:



Steuerlich unterliegen die erzielten Erträge in der Regel der 25%igen Kapitalertragsteuer. Dies gilt für Zinsen und Dividenden genauso wie für Fondserträge.
Sollten Sie einzelne Produkte innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung wieder veräußern, so unterliegen Sie mit einem dabei erzielten Gewinn ebenfalls der Einkommensteuer.



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